Samstag, 7. Mai 2016

Was möchte ich?

Durch das Gespräch in einer BDSM-Gruppe habe ich Kontakt zu einer masochistisch veranlagten Frau aufgebaut, die mich sehr süß und toll findet. Sie hat sich bereit erklärt, mir als Mentorin, aber nicht als Herrin zur Seite zu stehen.
Und Sie meinte zu mir, dass ich mir erst einmal richtig Gedanken machen sollte, was ich wirklich möchte.



Warum bin ich devot?
Es war schon immer mein Bedürfnis, die Partnerin glücklich zu machen, sofern ich von ihr akzeptiert werde.Sei es im normalen Alltag oder auch im intimen Bereich.
, wobei ich durch Fesselspiele gerne den untergebenen Part sehr genossen habe. Dieses Gefühl der Ohnmacht, wenn die Geilheit aufsteigt und man so gerne abspriten und zum Orgasmus kommen möchte, um die bittersüße Qual des Leidens zu beenden, aber von der Gnade der Top abhängig ist und sie sich über meine "Leiden" erfreut und ergötzt. Dieses Gefühl empfinde ich auch bei der Keuschhaltung.



Respekt
Die Akzeptanz meiner ganzen Persönlichkeit mit meinen Fehlern, aber auch mit meinen Qualitäten. Das Berücksichtigen von Tabus und No-Go`s. 
Geniessen, ohne Angst und Reue
Sich fallen lassen zu können, zu vertrauen und ohne Druck die Momente des Lebens in sich aufnehmen zu können. Die eigenen Grenzen auszulotsen und zu erweitern.So entwickel ich mich weiter.



Weiterentwicklung
Den Erfahrungsschatz vergrößern, bedeutet auch, neue Dinge auszuprobieren, Demütigungen zu ertragen und mit Stolz , diese Erniedrigung überstanden zu haben, aber auch, um mit Stolz und durch die Motivation, den eigenen Schweinehund zu überwinden. Das erhöht das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.




Meine Anforderungen an meine Partnerin:



Akzeptanz. Sie sollte mich so Nehmen, wie ich bin. Sie sollte mich gut bändeln und führen können, auch wenn ich mal nicht so gut drauf bin.Sie sollte einen Weg herausfinden, wie sie meine schlechten Seiten und Qualitäten ignriert, bzw. mich dazu bringt, sie weitestgehends zu minimieren ( Erziehung) und stets meine guten Seiten hervorheben. Mir zeigen, dass Sie Stolz auf mich ist, dadruch werde ich selber stolz und glücklich.



Respekt, das bedeutet auch, meine Wünsche zu respektieren und zumindest mal zu versuchen. Ich möchte keine Partnerin, die stets nur auf ihren eigenen Vorteil aus ist und völlig rücksichtslos mir gegenüber ist ( ausser, ich wünsche es mir). Es ist doch schliesslich ein Geben und Nehmen und es sollten beide Partner glücklich sein.



Durchsetzungsvermögen
Natürlich werde ich Fehler machen( bin ja auch nur ein Mensch) und um Ziele zu erreichen oder bei unzufriedenen Aufgabenerledigungen wünsche ich mir schon eine Partnerin, die Strafen nicht nur androhen und sie dann wegfallen lassen, wenn ich drum bitte und bettel, sondern auch durchziehen. Ohne Kompromisse und konsequent, denn sonst werde ich mich nicht weiterentwickeln. Allerdings möchte ich auch keine "Prügel-Domina", sondern mit "sanfter" Gewalt geführt werden. Erst wenn das nicht greift, können die Strafen vom Level zu Level erhöht werden. Auch erwarte ich, dass Sie mir meine Fehler bzw. Vergehen nennt, damit ich weiss, was ich falsch gemacht habe und daran arbeiten kann.



Ausstrahlung und Selbstbewusstsein
Ich für mich selber habe festgestellt, dass es für mich kein typisches Beuteschema gibt. Ob blond, brünett, blaue Augen, grüne Augen, mollig ( bis zu einer gewissen Grenze), normaler Figur.Das, was mich optisch anmacht sind Ausstrahlung und Charme. Sie sollte wissen, was besonders attraktiv an ihr ist ( ich werde es ihr auch gerne sagen ;)  ) Sie sollte wissen und es geniessen, mir zu gefallen, mich zu reizen und mich anzumachen.Sie sollte Spass daran finden, wenn Sie der Grund für meine Geilheit ist. Dazu muss sie nicht nackt durch die Bude rennen, aber ein Make-Up oder sexy Bekleidung, die ihre attraktiven, körperlichen Attribute hervorheben würde schon oft ausreichen. Es kann auch ihre Stimme sein, ihr Blick oder ihr Lächeln. Eine gute Partnerin schafft es auch, ihren Partner anzuheizen, ohne sich auszuziehen. ;)



Treue
Damit meine ich nicht nur die körperliche Treue, sondern auch die kopfmässige, emotionale Treue. Auch wenn ich mich mit Cuckhold-Fantasien "rumplage" in der der Partner zusieht, wie seine Partnerin von einem anderen Mann gefickt wird, so bedeutet es nicht, dass ich das u.U. auch in der Realität gefallen muss. Allerdings betrachte ich es als ein extrem großer Liebesbeweis des Cuckholds, denn wenn es nur um das körperliche Vergnügen der Partnerin geht, ihr Herz aber für ihren Partner schlägt, also sicher ist, dass sie ihn liebt, dann finde ich es bewundernswert, welche Erniedrigung dieser Mann auf sich nimmt, um seine Partnerin glücklich zu sehen. Wichtig ist halt nur, dass sie es nicht heimlich macht ( das nenne ich dann "betrügen") und wenn Sie es schafft, mich so weit zu bringen, dass ich es zulasse. Aber dazu muss erst ein immenses Vertrauen zwischen uns aufgebaut sein, welches erst mit der Zeit entstehen kann.


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